• RAe und Notar
  • Robert, Kempas u. Segelken
  • Sögestraße 34 (Eingang Pelzerstraße 4)
  • 28195 Bremen
  • Tel.: 0421/321121
  • Tel.: 0421/321122
  • Fax.: 0421/18944
  • (24-h-Dienst, Notfälle: 01724107745
  • und
  • 01732706658
  • Impressum
  • Segelken@anwalt-a.de

Kontakt:

E-Mail-Anfragen werden werktags bis 19.00 Uhr beantwortet  

(Tel.: 0421/321121 - Fax.: 0421/18944)

Neben Schadensersatzansprüchen bestehen Entschädigungsansprüche

VermögensGarant AG (Insolvenzanmeldung erfolgte am 19.01.06)

Die Berliner VermögensGarant AG hatte Inhaber-Teilschuldverschreibungen mit einer angeblichen Rendite von 8,25 Prozent vertrieben. Beworben wurde die Anlage in Prospekten und Geschäftsbriefen damit, dass das eingesetzte Geld bei einer Großbank zu 100 Prozent kapitalgeschützt angelegt sei. Als Garantiegeber wurden, je nach Prospekt, die ABN Amro Bank, Credit Suisse und Société Générale genannt. Diese Angaben haben nun die Banken auf den Plan gerufen. So hat die ABN AMRO Bank bereits im September 2004 gegen die VermögensGarant Strafanzeige erstattet. Daraufhin gab die VermögensGarant die Credit Suisse als Kapitalschutzgarantin im Emissionsprospekt an. Auch die Credit Suisse wehrte sich und ließ sich von der VermögensGarant AG eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterschreiben. Nunmehr soll die Société Générale als kapitalsichernde Bank genannt werden. Nach einem Zeitungsbericht in der Berliner Morgenpost vom 14.08.2005 hat auch die Société Générale inzwischen erklärt, keine Beziehung zur Vermögensgarant zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Berlin (Az.: 3 Wi Js 1454/05) hat die Ermittlungen aufgenommen und Ende Juli 2005 gemeinsam mit dem Landeskriminalamt die Geschäftsräume von VermögensGarant wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetruges durchsucht.

Nach einem Fernsehbericht der „Akte 2005“ auf Sat1 vom 29.09.2005 sind rund 30.000 Anleger mit einem Anlagevolumen von 50 Mio. € betroffen.